Hinweise zur Vogelgrippe
Aktuelle Nachrichten
31.08.2010
Ägypten: Vogelgrippe - Situation in Ägypten - update 37
Ägypten: Vogelgrippe - Situation in Ägypten - update 37
30.08.2010: Finnland
Pandemische Influenza A(H1N1) - Schweine in Finnland erkrankt
Pandemische Influenza A(H1N1) - Schweine in Finnland erkrankt
27.08.2010
Australien, Indien, Neuseeland, weltweit: Influenza (vormals Pandemische Influenza A(H1N1)) - WHO update 115
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Hinweise zur Vogelgrippe
Hier finden Sie einige wichtige Informationen zur Vogelgrippe.
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Das Wichtigste auf einen Blick
Vogelgrippe - eine Erkrankung von Vögeln
- Die Vogelgrippe mit dem H5N1-Vogelgrippe-Virus eine epidemisch auftretende Erkrankung von Vögeln, die bisher in Asien, Europa und Afrika aufgetreten ist. Zurzeit werden Ausbrüche in Geflügelbeständen nur aus Asien und vereinzelt aus Afrika gemeldet.
- Menschen können sich zum jetzigen Zeitpunkt insbesondere dann anstecken, wenn sie mit erkrankten Tieren, deren Exkrementen oder z.B. kontaminiertem Gefieder in Kontakt kommen.
- Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist bisher nur in seltenen Fällen aufgetreten
Vogelgrippe-Situation und Übertragung der Erkrankung
- Bisher sind in Deutschland keine menschlichen Fälle von Vogelgrippe mit dem H5N1-Virus bekannt geworden.
- Die Vogelgrippe mit dem H5N1 Virus ist weiterhin eine Erkrankung von Tieren.
- Das Risiko einer menschlichen Erkrankungin Deutschland ist weiterhin als vernachlässigbar einzuschätzen.
- An Vogelgrippe erkrankte oder durch die Infektion verendete Tiere sollten aus hygienischen Gründen nicht berührt werden.
- Sollten Ausbrüche von Vogelgrippe wieder in Deutschland bei Nutzgeflügel auftreten, wären in erster Linie Beschäftigte in der Geflügelindustrie und Tierärzte in den Betrieben gefährdet, die sich entsprechend schützen müssten; für die breite Bevölkerung wird kein Risiko gesehen.
- Für die breite Bevölkerung wird die Vogelgrippe gefährlich, wenn das H5N1-Virus auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.
- Nach Einschätzung von Experten ist das Risiko einer Einschleppung des H5N1-Virus in Nutzgeflügelbestände zurzeit als vernachlässigbar anzusehen.
Vorbeugende Maßnahmen
- Deutschland hat einen Nationalen Pandemieplan, der den Gesundheitsbehörden auf Länderebene als Vorlage zur Erstellung eigener Pandemiepläne dient. Diese Länder-spezifischen Pandemiepläne werden untereinander abgestimmt. Sie sind in der Regel auf den öffentlichen Bereich begrenzt.
- Die Virustatika (sogenannte Neuraminidasehemmer) Tamiflu und Relenza sind bisher wirksam gegen das Vogelgrippevirus H5N1.
- Von einer Einnahme von Tamiflu oder Relenza durch Privatpersonen ohne ärztliche Konsultation wird dringend abgeraten, da Falscheinnahmen neben einer Erhöhung der Nebenwirkungsrate auch zur Resistenzentwicklung des Virus gegen diese Medikamente beitragen können. Dadurch könnte im Pandemiefall ein wichtiges Instrument zur Seucheneindämmung dann nicht mehr zur Verfügung stehen.
- Entsprechende Technologien zur schnellen Herstellung von Pandemie.Impfstoffen stehen inzwischen zur Verfügung.
Geflügelprodukte
- Zurzeit bestehen in Deutschland keine Bedenken bei der Verarbeitung und dem Verzehr von Geflügelprodukten.
letzte Änderung: 15.08.2010

